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Google Panda: Benutzererfahrung als Erfolgsgarant

Google Panda Update: Benutzererfahrung als Erfolgsgarant

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Eine Welle an Blogbeiträgen überschwemmte die deutschsprachige SEO-Szene förmlich als am 12. August 2011 das Google Panda Update ausgerollt wurde. Spekulationen, Angst und Bangen um wertvolle Suchmaschinenplatzierungen und vor allem auch Neugierde, wie sich die Rankings der eigenen Websites verändert haben bzw. verändern werden. Doch war diese Entwicklung – vor allem für SEOs – wirklich eine überraschende, unvorhersehbare Wende? Am Ende haben sich die Rankingfaktoren kaum geändert – sehr wohl aber deren Gewichtung!

Benutzererfahrung als Bonus im Web
Google appelliert schon viele Jahre an Suchmaschinenoptimierer und Websitebetreiber, gute Inhalte zu produzieren und diese vor allem nicht an Suchmaschinen, sondern an den Besuchern zu orientieren. Jetzt hat Google endlich Ernst gemacht und belohnt echte Suchmaschinenoptimierer, die nicht mit Link- oder Textspamming gute Platzierungen in den Suchergebnislisten erreichen wollen.

Für das Unternehmen Google, welches hauptsächlich über Werbung in den eigenen Suchergebnislisten Geld verdient, ist das Bestreben natürlich enorm, den Besuchern möglichst relevante Inhalte zu liefern. In weiterer Folge sollen die gelieferten Webergebnisse zu einer positive Besuchererfahrung (User Experience) führen. Kurz und gut: Der Besucher soll mit den Ergebnissen der Google Suche zufrieden sein. Nur dann kann man davon ausgehen, dass sie wiederkehren und die Google-Suche weiterhin nutzen.

Einflussfaktoren und Bewertung von Nutzererfahrung (User Experience)

Eine positive Benutzererfahrung entsteht – allem voran – mit gutem Inhalt. Aber auch die Benutzerfreundlichkeit der Websites, auf denen sich der Inhalt befindet gewinnt immer mehr an Bedeutung. Somit werden sich SEO und Usability immer mehr annähern und auch das gute Design einer Website soll zukünftig eine größere Rolle spielen (Quelle: SEOmoz about Google Panda).
Diese These wird auch dadurch untermalt, dass die Ladezeit seit April 2010 als Google Rankingfaktor gewertet wird. Matt Cutts empfahl die Optimierung von Ladzeiten sogar als einen von drei wesentlichen Bestandteilen jeder SEO Strategie im Jahr 2011 (Quelle: Matt Cutts about SEO strategy in 2011).

Weitere Kennzahlen bei der Bewertung der User Experience sind die Verweildauer, die Absprungrate sowie die „sozialen Signale“ (Facebook Shares und Likes, Tweets, sozial Bookmarks…).
Google kann bisher auf jene „sozialen Signale“ (Inhalte und Links) von Facebook zugreifen, die auch öffentlich zugänglich sind. Der Großteil der Inhalte von Facebook ist jedoch nur für eingeloggte Nutzer sichtbar und somit hatte und hat Google also keine unmittelbaren Daten vom derzeit größten sozialen Netzwerk im deutschsprachigen Raum zur Verfügung.

Mit dem eigenen sozialen Netzwerk „Google Plus“ hat Google nun seit einigen Wochen die Möglichkeit, selbst soziale Signale zu erzeugen und diese entsprechend in die Suche einfließen zu lassen. (Quelle: Website Boosting, August 2011).

Bessere Suchergebnisse mit semantisch angereicherten Inhalten

Ein weiteres Bestreben zur Verbesserung von Suchergebnissen geht in Richtung semantisches Web mit der Auswertung von strukturieren Metadaten in sogenannten Rich Snippets.
Seit bereits mehreren Jahren unterstützt Google strukturierte Metadaten. Seit Juni 2011 (Quelle: SEOmoz Google Algorithm Change History) ziehen die Suchmaschinen Google, Yahoo! und Microsoft dabei an einem Strang und setzten dabei auf schema.org, entwickeln auch laufend neue Schemen zur Annotierung von Webinhalten.
Damit können bestimmte Websiteinhalte (Produktbeschreibungen, Veranstaltungen, Rezepte, Personenbeschreibungen…) mit zusätzlichen Informationen (wie zum Bespiel Bewertungen bei Produkten und Rezepten, Datum bei Veranstaltungen…) angereichert werden. Diese werden dann auch, zurzeit noch eher unregelmäßig, in Google Suchergebnislisten als sogenannte Rich Snippets angezeigt:

Beispiel für ein „Rich Snippet“ welches ein Rezept mitausgibt!

Somit können sich Suchende schon auf der Suchergebnisseite ein besseres Bild über den gebotenen Inhalt machen und eine „Relevanzentscheidung“ treffen. Auch, wenn dies neue Herausforderungen für Suchmaschinenoptimierer und Websitebetreiber bedeutet.

Checkliste für nachhaltig, gute Platzierung in Suchmaschinen

- Erstellen Sie eigene, hochwertigie Inhalte, die sich an der Zielgruppe orientieren.
- Reichern Sie diese mit möglichst vielen Informationen (strukturieren Metadaten) und relevanten Bildern und Videos an.

- Sorgen Sie anschließend noch dafür, dass die Inhalte über soziale Netzwerke verteilt werden und in weiterer Folge auch zu Backlinks führen, steht einem guten Ranking bei Google auch in Zukunft nichts im Wege.

Mag. (FH) Barbara Gerstl

Autor:

Mein Name ist Barbara Gerstl. Ich bin Suchmaschinenoptimierier, Google Adwords und Google Analytics zertifizierte Einzelperson und WordPress Spezialistin bei der Internetagentur Gerstl. Sie finden mich auch bei Facebook und Google+!

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